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Büroverkabelung

Büroverkabelung

Die Idee der universellen Kommunikationsverkabelung in Geäuden wurde Anfang der 1990er Jahre geboren und 1993 in ersten Normen wie der EIA/TIA 568 bzw. den Spiegeldokumenten ISO/IEC 11801 und EN50173 spezifiziert. Trotz der regionenspezischen Unterschieden haben diese Normen einen gemeinsamen Kern, dessen Absicht darin liegt, Richtlinien für professionelle IT-Anwender bereitzustellen, die ihnen erlauben, mit der raschen Weiterentwicklung der Netze Schritt zu halten. 

Dieses Konzept sieht vor, ein vollständig betriebsfähiges Netzwerk zu errichten, dass mit hinreichender Anschlussdichte jeden potenziellen Anwendungspunkt im Gebäude verbindet, u.z. vom rersten Tag an. Das erlaubt in der langen Betriebszeit erhebliche Einsparungen dank schnellerer und kostengünstiger Anpassungen. 

Kabelklassifizierungen

Netzwerkbetreiber müssen zunächst festlegen, welche Dienste auf dem Netz implementiert werden sollen, wobei diese Betrachtung den gesamten Betriebszeitraum umfasst. Daraus ergibt sich die zu realisierende Übertragungskapazität - ausgedrückt als Verkabelungsklasse. Diese ergibt sich als Kombination aus den Kategorien der Kabel und der Anschlusskomponenten. Die nachfolgende Tabelle listet die heute definierten Verkabelungsklassen und ihre wichtigsten Leistungsdaten auf:


Klasse Frequenzbereich Kategorie Kbps
Klasse A 100 Khz Kat. 1 Telefonie
Klasse B 1 MHz Kat. 2 128 Kbps
Klasse C 16 MHz Kat. 3 10 Mbps
Klasse C+ 20 MHz Kat. 4 16 Mbps
Klasse D 100 MHz Kat. 5 100 Mbps
Klasse D+ 100 MHz Kat. 5e 1000 Mbps
Klasse E 250 MHz Kat. 6 1 Gbps
Klasse EA 500 MHz Kat. 6A 10 Gbps
Klasse F 600 MHz Kat. 7 10 Gbps
Klasse FA 1000 MHz Kat. 7A 10 Gbps+
“Klasse G” 1200 MHz MULTIMEDIA 10 Gbps+
 

Allerdings sollten die Betreiber nicht nur Anwendungen von heute detrachten, sondern bei der Festlegung der Leistungsklasse auch zukünftige Anwendungen bedenken. Mit einer Betriebsdauer von 15 Jahre und länger bilden Übertragungsreserven einen Schlüsslelfaktor zur Schaffung von Nachhaltigkeit in der Vernetzung. Die sogenannte "horizontale Verkabelung", also das Netzwerk auf Etagenebene wird häufig mit symmetrischen Kuperdatenkabeln ausgerüstet. Dank der einfachen Installation, und Vielseitigkeit über eine Entfernung von bis zu 100m verbunden mit Stromversorgung über Power over Ethernet (PoE) wurden sie zur dominierenden Lösung in diesem Teil des Netzes.

Im Steigeberich zwischen den Stockwerken oder zwischen Gebäuden treten Verkabelungsstrecken mit längeren Distanzen auf. Wenn es hier um zuverlässige Datenübertragung geht, wählen mehr und mehr Nutzer Glasfasertechnologie. Es ist die unangefochtene Nummer eins im heutigen Local Area Network (LAN) - als strukturierte Verkabelung in Campus und Riser Netzwerken. Die Entscheidung, entweder Glasfaser oder Kupfer-Datenkabel als Lösung für horizontale Netzwerke zu verwenden, hängt von vielen Faktoren wie Anwendungsumgebung, existierenden Netzwerken und zukünftigen Bedürfnissen ab. Was auch immer Sie sich entscheiden, mit LWL-Datenkabeln der UCFIBRE Serie speziell auf die Anforderungen von allen strukturellen Ebenen der lokalen Netzwerke zugeschnitten ist, sind Sie auf der sicheren Seite für die Zukunft. Mit MaxCap, den zukunftsweisenden optischen Multimode-Fasern von Prysmian Group ist sichergestellt, dass Ihr Netzwerk auch für die nächste Generation von Netzwerken aufgerüstet werden kann.