CERN beseitigt Stau in LHC-Tunneln

Schweiz

Die Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) erweitert ihren Vertrag mit der Prysmian Group

CERN beseitigt Stau in LHC-Tunneln

In diesem Jahr erweiterte CERN den Vertrag mit der Prysmian Group über die Installation und Wartung der Glasfaserinfrastruktur in der Umgebung des Large Hadron Collider (LHC), dem leistungsstärksten Teilchenbeschleuniger der Welt. Ein maßgeblicher Grund, warum CERN die Prysmian Group als Partner ausgewählt hat, ist die Flexibilität und Kosteneffizienz der Draka-JetNetXS-Mikroröhren-Einblastechnologie.

Der LHC befindet sich in einem 27 km langen Ringtunnel mit 3,5 m Durchmesser rund 100 m unter der Erde in Frankreich und der Schweiz. Das von Draka erfundene Einblassystem ist ein innovativer Ansatz für die Verlegung von faseroptischen Kabeln und ermöglicht die Miniaturisierung des CERN-Glasfasernetzwerks durch Kabel mit kleinerem Querschnitt in Mikroröhren.

Mit der JetNetXS-Einblastechnologie können die LWL in Längen von bis zu 3,4 km mit einem Tempo von 100 m pro Minute in die Kabelkanäle der CERN-Tunnel eingeblasen werden. Diese bewährte Technologie ermöglicht den schnellen Netzwerkausbau mit neuen Kabeln oder den Austausch alter, durch Strahlung beschädigter Kabel.