PRYSMIAN ERHÄLT ERNEUT ZUSCHLAG FÜR 500-MILLIONEN-EURO-PROJEKT FÜR DAS ERDKABELSYSTEM A-NORD

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AMPRION ENTSCHEIDET SICH FÜR EINE MODERNE 525 KV- GLEICHSTROMKABELVERBINDUNG VON PRYSMIAN FÜR ZUVERLÄSSIGE UND NACHHALTIGE ENERGIEÜBERTRAGUNG

11/05/2020 - 12:00 AM

Die Prysmian Gruppe, Weltmarktführer im Bereich Energie- und Telekommunikationskabel und -systeme, hat vom Übertragungsnetzbetreiber Amprion GmbH aus Dortmund den Zuschlag für die Herstellung der Erdkabelverbindung A-Nord erhalten. Die Verbindung bildet einen nördlichen Teil des sogenannten Korridors A, die mittels Gleichstromübertragung Windenergie aus der Nordsee in die Verbrauchszentren in das Rheinland und in das Ruhrgebiet bringt. Mit einem Auftragswert von rund 500 Millionen Euro wird Prysmian ein Erdkabelsystem mit einer Leistung von 1 Gigawatt designen, herstellen und entlang der gesamten Nordstrecke des Korridors legen und verbinden. Prysmian wird ein einschaltbereites System an Amprion übergeben.

 

„Zusammen mit dem Zuschlag für SüdOstLink bestätigt Prysmian einmal mehr die Führungsrolle bei der Entwicklung und Erweiterung der Stromnetze für die Energiewende in Deutschland. Beide Infrastrukturprojekte haben eine herausragende strategische Bedeutung für Prysmian. Dass wir zum Erfolg dieses Projekts beitragen können, freut mich ganz besonders. Der Auftrag bestätigt das Vertrauen Amprions in das Know-how, die Kompetenzen in Sachen Projektdurchführung und die Innovationsfähigkeit von Prysmian. Das Vorhaben ist ein weiterer Meilenstein bei der Entwicklung fortschrittlicher technologischer Lösungen", sagt Valerio Battista, CEO der Prysmian Group.

 

Prysmian wird ein voll qualifiziertes 525 kV-Hochspannungs-Gleichstromkabelsystem zur Verfügung stellen, das aus Kabeln mit einem Kupferleiter besteht, die mit der Prysmianeigenen P-Laser-Isoliertechnologie versehen sind. Das Unternehmen wird zudem alle benötigten Zubehörteile sowie das integrierte PRY-CAM-Überwachungssystem liefern. Die notwendigen Planungs- und Installationsarbeiten wird Prysmian mit einem eigenen lokalen Projekt-Team umsetzen. Mit einer Gesamtlänge von etwa 300 Kilometern führt die entsprechende Strecke von Emden in Niedersachsen nach Osterath in Nordrhein-Westfalen. Der Start für die Installation des Systems ist im Jahr 2023 geplant.

 

„Wir bedanken uns für das Vetrauen, das Amprion uns für dieses Projekt entgegenbringt: Die A-Nord-Trasse wird eine Hauptschlagader des deutschen Übertragungsnetzes werden. Die Verbindung verknüpft die wichtigsten Erzeugungsstandorte in den nördlichen Regionen, die durch viele Onshore- und Offshore-Windenergiequellen gekennzeichnet sind, mit den südlicheren Regionen. Dort befinden sich die eher konventionellen Kraftwerkskapazitäten in Westdeutschland", erklärt Hakan Ozmen, Executive Vice President in der Prysmian Gruppe für die Geschäftseinheit Projects.

 

Für das Infrastrukturprojekt setzt Prysmian P-Laser ein, die erste vollständig recyclebare und umweltfreundliche Hochleistungskabel-Isoliertechnologie auf der Basis von HPTE (High Performance Thermoplastic Elastomer). P-Laser ist für höchste Spannungsebenen geeignet und bietet im Vergleich zu konventionelleren Technologien eine verbesserte thermische Leistung, hohe intrinsische Zuverlässigkeit und eine höhere Umweltverträglichkeit.

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