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Sebastian Beyrich - Personalprojekte in Mailand

29 Mai 2020

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen Sebastian Beyrich vorstellen. Sebastian arbeitet aktuell in Mailand als "Organization Development Manager", begann seinen Weg bei Prysmian aber in Deutschland vor etwas mehr als 10 Jahren.

 

Nach seinem Abitur und einem kleinen Studien-Umweg (Statistik und Stochastik), den er nach 3 Semestern als „einseitig beendet“ erklärt hat, begann er seine Ausbildung am Standort Wuppertal 2009. Danach war er zunächst im Bereich Financial Controlling für Wuppertal tätig, übernahm aber auch schnell Verantwortung für Controlling und Reporting Themen für ganz Deutschland.

 

„Nach einiger Zeit erfolgte dann mein Umzug nach Berlin und damit auch mein Arbeitsplatzwechsel in unser Regional Headquarter, wo ich weitere Einblicke und Erfahrungen rund um die finanzielle Seite unseres Unternehmens sammeln konnte. Im Jahr 2016 bin ich dann in die Personalabteilung gewechselt und wurde für den Bereich Compensation & Benefits der Central Eastern Europe Region verantwortlich. In dieser Funktion konnte ich zahlreiche Benefit-Kampagnen für unsere Mitarbeiter verwirklichen und betreuen: wie zum Beispiel die globale YES Kampagne für Mitarbeiteraktien oder PryBike, unser Mitarbeiter-Fahrradleasing in Deutschland, an dem über 150 Kollegen und Kolleginnen beteiligt sind. Seitdem habe ich auch mehr und mehr Verantwortung im Bereich Organization bekommen und konnte unser globales Team bei der Integration von General Cable unterstützen.“

 

Durch die erfolgreiche Umsetzung beispielloser Kampagnen innerhalb Deutschlands, wurde auch unser Headquarter in Mailand auf Sebastian aufmerksam und betraute ihn mit einem neuen Projekt: seit Januar diesen Jahres ist er für die Einführung von „Workday“ zuständig. Workday ist eine globale Plattform, die zukünftig die Interaktion zwischen allen Mitarbeitern des Unternehmens, egal ob im Büro, an der Maschine oder im Außendienst und der Personalabteilung, grundlegend verändern wird.

 

„Dies ist eine sehr verantwortungsvolle und vor allem sehr spannende Aufgabe und ich bin froh, dass ich Prysmian dabei unterstützen kann einen wichtigen Schritt in die Zukunft zu unternehmen, welcher viele Veränderungen und Vorteile für alle in der Prysmian Group Beschäftigten bewirken wird. Momentan sind wir noch in einem sehr frühen Stadium des Projektes, weshalb wir noch nicht zu viele Details verraten können. Aber was ich sagen kann ist, dass jeder Mitarbeiter gespannt sein kann welche Neuerungen und Fortschritte im Bereich Digitalisierung auf uns zukommen.“

Aktuell besteht sein Arbeitstag daher zum größten Teil aus Meetings und Workshops, in denen das Projekt im Team besprochen wird. Dazu gehören Entscheidungen, wie die kommende Plattform aussehen soll, welche Funktionen benötigt werden und auch wie welche Prozesse und Arbeitsabläufe gestaltet sein müssen – unter Berücksichtigung der vorhandenen Technik. „Dadurch ist kein Tag wie der andere und wir bekommen die Möglichkeit auch den ein oder anderen etwas angestaubten oder komplizierten Vorgang zu vereinfachen.“

 

Die Abwechslung und ständige Neugierde sind dabei wichtige Faktoren, auf Grund deren Sebastian den Spaß an der Arbeit nie verliert. Jeden Tag etwas Neues zu lernen und zu erleben, bringt immer wieder Freude. Ein wichtiger Faktor für ihn sind zudem die Kollegen, mit denen man alltäglich zusammenarbeitet: „Wenn man sich im Team gut versteht, kann man auch trockene Meetings zu Events machen.“

 

Sebastian ist froh, sich damals für Prysmian entschieden zu haben. Das Unternehmen bietet Mitarbeitern viele Chancen, sich persönlich zu entwickeln und weiterzubilden. Sebastian konnte bereits viele spannende Schritte und Ortswechsel in seine Karriere einbauen und plant dies auch für seine weitere Zukunft. Und was ist dabei das Beste an Prysmian?

„Unsere Produkte sind überall im Einsatz, um den Alltag der Menschen zu verbessern und durch unsere Hilfe werden viele Projekte im Bereich Umweltschutz erst möglich. Seien es Solaranlagen oder (Offshore)Windparks, ohne die richtigen Kabel und Anschlussmöglichkeiten an das Stromnetz funktionieren sie nicht. Auch der Transfer von Daten und wichtige Fortschritte im Bereich der 5G Technik wären ohne unsere Glasfaserkabel nicht denkbar. Ich finde es sehr spannend für ein Unternehmen zu arbeiten, welches so einen großen Beitrag zu Umweltschutz und Technologie leistet.“

 

Nach Feierabend investiert Sebastian aktuell seine Zeit, um Mailand zu erkunden. Auch die internationalen Dienstreisen nutzt er gerne, um andere Länder und Kulturen kennen zu lernen. Daneben verbringt er gerne viel Zeit im Kino und auf Veranstaltungen elektronischer Musik oder Festivals. Neben den großen Blockbustern wie Star Wars interessiert er sich auch für Filme aus Asien oder der Weimarer Republik, welche mit Filmen wie Metropolis oder Nosferatu bis heute stilprägend auf manche Genres wirken.

Die Berlinale ist für Sebastian deswegen immer eines der Highlights des Jahres und der jüngste Erfolg von “Parasite” bei den Oscars war für ihn keine große Überraschung.

 

Sebastians Aufgeschlossenheit und Zuverlässigkeit haben ihn dorthin gebracht, wo er heute ist und es bleibt spannend, wie sein weiterer Weg aussehen wird. Die nächste Veränderung nach Projektabschluss wird wahrscheinlich nicht lange auf sich warten lassen, da er sich selbst als nicht sehr geduldig bezeichnet: „Ich habe schon öfters ein Geschäft ohne etwas zu kaufen verlassen, einfach weil die Schlange an der Kasse zu lang war.“

 

 

Wir danken Sebastian für das Interview – danke, dass du uns gerade in den verrückten Corona-Zeiten im Home Office Rede und Antwort gestanden hast! Wir sind auf jeden Fall auf das Ergebnis von „Workday“ gespannt und wünschen dir weiterhin eine spannende und abwechslungsreiche Karriere bei uns!